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Ǧāhilīyya – Wird mit "Unwissen" übersetzt. Im religiösen Kontext wird damit speziell die Zeit vor dem Islam bzw. die Zeit vor dem Propheten Muḥammad (s.a.s.) angesprochen als eine Zeit wo die Menschen (speziell der Orient und die arabischen Stämme) stark von Polytheismus und rückständigen sowie unzivilisierten tribalen Strukturen, Gewohnheiten und Bräuchen geprägt waren. 

Ǧihād – Wird mit "Bemühung" bzw. "Anstrengung" übersetzt. Im religiösen Kontext ist damit jede Art von Bemühung gemeint, die im Namen Gottes getätigt wird. Vor allem in den Medien oft in Zusammenhang mit terroristischen oder gewalttätigen Anschlägen in Einklang gebracht, hat dieser Begriff als solches keinen direkten Schwerpunkt auf eine bestimmte Form. Vielmehr ist alles was der Muslim mit reinem Herzen rein fur Gott tut einem Ǧihād gleichzusetzen wie z.B. das Unterrichten eines Kindes, oder das Einladen eines Freundes zur Moschee. Basierend auf verschiedenen prophetischen Überlieferungen tauchen die Begriffe "kleiner Ǧihād" und “großer Ǧihād” auf. Der “kleine Ǧihād” ist die materielle Anstrengung oder Kampf des Muslimen, der "große Ǧihād" ist der Kampf des Muslimen mit seiner eigenen Triebseele und Gelüsten. 

Ǧinn – Wird mit "Geist" oder (mit negativer Konotation) mit "Dämon" übersetzt. In den Schriftquellen ist ein Ǧinn als eine aus (rauchlosem) Feuer geschaffene geisterartige Schöpfung beschrieben, die in ihrer Welt bzw. Dimension lebt. Somit entziehen sie sich (prinzipiell) unserer Wahrnehmung. Auch sie sind als Teil der Schöpfung dazu verpflichtet Gott zu dienen und unter ihnen gibt es auch Ungläubige, somit sind auch sie Adressaten des Propheten (s.a.s.) und des Qurʾān. Der Begriff Ǧinn beschreibt oftmals die Gattung insgesamt, da sie in Vielzahl und mit unterschiedlicher Beschaffenheit erschaffen worden sind.

Günah - Der türkische Begriff für "Sünde".

 

 

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